Flurnamen
 
Ortsname: Beschling
 














Der Name unserer größten Parzelle Beschling wird erstmals im Churrätischen Reichsgutsurbar von 842/843 erwähnt. Dort wird die Formulierung „in loco Bassiningas“ verwendet. Die Ortsnamen auf die Endungen „- ing“ bzw. „ – ingen“, wie wir sie neben Beschling auch bei Nenzing, Thüringen oder Meiningen vorfinden, gehören zur ältesten deutschen Namensschicht von Ortsbezeichnungen in Vorarlberg. Diese Endungen haben stets die Bedeutung von „ich gehöre dazu“ und sind in der Regel mit einem männlichen Personennamen zusammengesetzt. Beim „loco (lateinisch für Ort, Platz) Bassiningas“ liegt der Personenname Basinus vor, der offensichtlich zu dieser Zeit im Gebiet von Beschling siedelte bzw. Grund besaß. Im neu erschienenen Buch „Das Drusental – der Walgau und das Vorderland im frühen Mittelalter“, zu dem es ab dem 16. Oktober eine separate Ausstellung im Dachboden des Wolfhauses geben wird, werden sämtliche Namen aus den frühesten rätischen Urkunden unseres Raumes aus der Zeit vom 8. bis zum 10. Jahrhundert erklärt.


Thoams Gamon

Straßenname: Bengileng
 

Die Beschlinger Straße Bengileng leitet sich vom gleichlautenden Flurnamen ab, der das Waldgebiet nordwestlich von Beschling bezeichnete. Dabei benennt ein Orts- und Straßenname stets die eigentliche Siedlung, während ein Flurname hingegen die nicht bewohnten Gegenden eines Siedlungsraumes wie Äcker, Wiesen oder Wälder umfasst. Der Name Bengileng wird erst spät im Jahr 1811 erstmals erwähnt und ist leider nur unzureichend belegt, sodass die Wortherkunft unbekannt ist, was für eine Vielzahl von Flurnamen gilt. Sehr hilfreich für die Erklärung von Orts- und Flurnamen ist die Herleitung aus dem Lateinischen, wie sie im Gebiet von Nenzing aufgrund des jahrhundertelangen rätoromanischen Siedlungsraums vorliegt. Auch lassen sich oftmals Analogien zu gleichlautenden Flurnamen im rätoromanischen Teil der Schweiz (Graubünden) ziehen. Als Buchtipp möchten wir auf das hervorragende Standardwerk „Die rätoromanischen Flurnamen von Frastanz und Nenzing“ von Eberhard Tiefenthaler verweisen, in dem sämtliche Flurnamen unserer Gemeinde genau erklärt werden und welches im Marktgemeindeamt bezogen werden kann.

Karl Gamon überlieferte in seinem Buch „Sagen und Geschichten aus Nenzing“ die Sage „Im Penggileng“. Derzufolge haben Beschlinger Mütter streitenden und unfolgsamen Kindern gedroht:“I tua äu i Penggileng ahe zua da Rutschifennga (Nachtvolk in Nenzing), dia nend äu mit!“ Die gestrengen Worte sollen ihre erzieherische Wirkung nicht verfehlt haben…


Thomas Gamon

Ortsname: Gurtis
 










In unserer mit 904 m Seehöhe höchstgelegenen Parzelle Gurtis fällt die Einteilung des Ortes in verschiedene Winkel besonders auf.

Rechts des Orteingangs befindet sich der Enderwinkel, was mit „der andere Winkel“,
„der hintere Winkel“ oder „der Winkel dort drüben“übersetzt werden kann. Das Gebiet
links der Kirche wird als Josawinkel bezeichnet.
Dieser mittlere bzw. Hauptwinkel von Gurtis lässt sich durch Walser Personennamen wie
Jodok oder Josef erklären, die dem Josawinkel seinen Namen verliehen.
Der Oberwinkel im Bereich des ehemaligen Gasthofs „Gurtisspitze“erhielt seine Bezeichnung aufgrund seiner Lage.
Während die Winkel früher klar abgegrenzte Ortsteile bildeten und daher auch eigene Bezeichnungen erhielten, sind sie heute oft zusammengewachsen.

Der Ortsname Gurtis bedeutet übersetzt „Hof“.  Ein bereits 1377 belegter Nonnenhof, bei dem Verbindungen zum Johanniterorden in Feldkirch möglich erscheinen, war eine der ältesten nachweisbaren Ansiedlungen in Gurtis.
Den wesentlichen Aufschwung und die Bildung eines Dorfes hat Gurtis dem Zuzug der Walser im 15. Jahrhundert zu verdanken.

Weitere bekannte Flurnamen aus Gurtis sind Pult, Muggabill und Rud. Der Flurname Pult, welcher das Wiesengelände und den gleichnamigen Skilift oberhalb von Gurtis
bezeichnet, stammt vom lateinischen bulium, was soviel wie Brunnentrog oder Futtertrog bedeutet. Muggabill lässt sich mit „Bühel desMock“ übersetzen und erklärt somit frühere Besitzverhältnisse. Im Rud bedeutet gerodete Fläche. Früher war es üblich, ganze Waldflächen zu roden, um genügend Wohn und Weidefläche für Mensch und Vieh zu erhalten. Auch eine Herleitung von „Rute“, welche den vermehrten Bewuchs durch Stauden beschreibt, scheint möglich.

Thomas Gamon

Flurname: Erzrüfe
 


Im Galinatal gibt es vier Flurnamen, die von der Grundbedeutung her sehr ähnlich sind: Erzrüfe, Erzbach, Herztobel (oder Erztobel) und Kupferbrünnele. Alle diese Namen verraten uns, dass in dem Gestein von den Namensgebern Metalle vermutet oder gefunden wurden. Beim Zurückblättern in der Geschichte finden wir auch einen Hinweis.
Im Sonnenberger Urbar aus dem Jahr 1423 ist die Rede von einem „Schmelzoffen in Gallinen und das "Hus daby". Es scheint hier also Erzabbau betrieben worden zu sein.

Wie lange und in welchem Ausmaß das gemacht wurde ist uns allerdings nicht bekannt. Später hören wir noch von einem Bad dort, dasvon den Jägern betreut wurde.
In einem Urbar von 1608/18 ist nur noch die Rede von einem verfallenen Bad in Galina.
Einen anderen Hinweis auf einen ehemaligen Erzabbau gibt es durch zwei Sagen – „Dr Herrahus Stä“ und „Dr Schatz idr Galina“, nachzulesen in „Sagen und Geschichten aus
Nenzing“ von Karl Gamon.

DI Dr. Josef Scherer und Thomas Gamon führten vor einigen Jahren einen Lokalaugenschein durch. Wir erkundeten dabei das Gelände im Bereich der besagten Flurnamen, die im mittleren Bereich des Tales zu finden sind. Als erstes wurde die ortographisch rechte, also die Gampseite durchquert und die Hänge auf verschiedenen Ebenen abgegangen.
Die Hoffnung, Spuren eines ehemaligen Erzabbaues zu finden, erfüllte sich nicht.
Wir erwarteten hier allerdings auch nicht allzu viel, da diese Hänge allesamt sehr instabil sind und hauptsächlich aus Schottermoränen bestehen, die das gesamte Galinatal zu einem berüchtigten Murengebiet machen.
Die Verbauung der dortigen Filpritterrüfe ist ja eine der ersten und übrigens erfolgreichen Aktivitäten der damals neu gegründeten Wildbach- und Lawinenverbauung Vorarlberg.

Wenn es hier Stollenlöcher und sonstige Reste eines Erzabbaus wie etwa Schlackehalden gegeben hätte, wären diese wahrscheinlich schon längst verschüttet worden.
Nur im anstehenden Gestein der Arlberg /Partnachschichten (Schiefer) im Bereich des Herztobels konnte Josef Scherer Limonitvererzungen finden. Es gibt noch einen dritten Hinweis auf einen ehemaligen Erzabbau. Elmar Schallert schreibt in seiner „Jagdgeschichte von Nenzing“, dass ein Betriebsleiter der damaligen Wildbachverbauung Spuren von Bergbau gefunden habe. Auch die linke Seite bis hinauf zur Sattelalpe wurde an einem anderen Wochenende intensiv durchstreift. Dabei konnte Limonit, das ist ein eisenhältiges Mineral, obertägig gefunden werden (siehe Bild).
Eine Untersuchung von einem Stein durch Dr. Josef Scherer, der Bergbau studiert hat, ergab einen so hohen Anteil an Eisen, dass solche im Mittelalter durchaus abgebaut wurden. Auf Grund der doch geringeren Qualität dieser Gesteine ist jedoch nicht von einer längeren und intensiven Nutzung auszugehen.

Vor allem auf dem Weg zur Sattelalpe, dort, wo die Forststraße endet und der Fußweg in das Gebiet kommt, das den Flurnamen "Erzrüfe"  trägt, finden sich über den Weg verlaufend solche Limoniteinschlüsse im Schiefergestein.

Die genaue Lage dieser vier Flurnamen finden sie in der Flurnamenkarte Nenzing, erhältlich bei unserem Bürgerservice im Rathaus.

Thomas Gamon

Flurname: Panüler
 










Der Panüler ist mit 2 859 m die höchste Erhebung des Nenzinger Gemeindegebiets. Seine knapp 1 000 m hohe Westwand ist die höchste Felswand von Vorarlberg. 1890 erbauten die Gebrüder Küng über den Spusagang und den Straußsteig einen der ersten Steiganlagen der Alpen. Seit 1965 ziert ein 8 m hohes und vom Alpenverein Nenzing errichtetes Kreuz den Gipfel. Der Alpenverein Nenzing ist auch für die Wegerhaltung zuständig.

Der Name Panüler leitet sich vom rätoromanischen „Bagnöl“ ab, was soviel wie „Hirschbad“ (= das heutige Hirschseele) bedeutet. Der vorhandene Wildreichtum hat also dem kleinen Bergsee, dem darüberliegenden Berg und der angrenzenden Alpe Panül den Namen verliehen. Interessant ist, dass der See selber den deutschen Namen für „Bagnöl“ erhielt. In Graubünden lebt das Wort „bagnöl“ als „kleiner Waschzuber“ weiter.  Heute sagt man meist „Panüeler“. Dieses „e“, das sich hier eingeschlichen hat, dürfte von den vielen Walser Hirten, die meist vom Nenzingerberg oder Triesnerberg stammten, mit ihrem Dialekt z. B. (Ueli für Uli) kommen.

Thomas Gamon

Straßenname: Illstraße
 










Die Illstraße zwischen der Holzbrücke nach Gais und dem Walgaubad ist nach der zu ihr parallel verlaufenden Ill benannt. Der Hauptfluss des Walgaus und des Montafons, entspringt unterhalb des Ochsentaler Gletschers in der Silvretta und mündet nach 72 km beim Illspitz nördlich von Bangs-Matschels in den Rhein.  

Ständige Hochwasser dieses Gebirgsflusses brachten es mit sich, dass immer wieder neue Wuhren von den anliegenden Dörfern gebaut wurden, die allzu oft den Wassermassen nicht standhielten. Das lag auch daran, dass über lange Zeit jede Gemeinde eigene Wuhren baute, was zur Folge hatte, dass beim nächsten Hochwasser die gegenüberliegende Seite arg in Mitleidenschaft gezogen wurde. Dies und Unklarheiten über den Grenzverlauf, wenn die Ill nach einem Hochwasser wieder einmal ihren ursprünglichen Lauf verlegte, waren oft der Anlass für Streitigkeiten zwischen den Walgaudörfern.

Wirkliche Abhilfe brachte der Bau der jetzigen beiderseitigen Illdämme unter großen Mühen und Kosten nach dem Jahrhunderthochwasser 1910, wenngleich auch diese nur bedingt für völlige Sicherheit sorgen konnten, wie wir im Jahr 2005 schmerzhaft erfahren mussten. Die Marktgemeinde Nenzing hat deshalb in den letzten drei Jahren für den Hochwasserschutz  viel getan. Der Bau der Illstraße geht auf diese Zeit zurück. Nur durch diese Maßnahmen, die Jahrzehnte in Anspruch nahmen, war es auch möglich, dass hier überhaupt Häuser gebaut werden konnten. Die Wortbedeutung für „Ill“ ist nicht eindeutig geklärt. Es könnte mit dem keltischen Wort „ilara“, was „eilig“ heißt, übersetzt werden. Dagegen spricht z. B., dass die Ill in so früher Zeit die ganze Talbreite im Walgau in Anspruch nahm und sich viele Seitenarme bilden konnten, deren Spuren mancherorts noch heute sichtbar sind.


Thomas Gamon

Flurname: Badaila
 











Die Badaila, das sich im Grenzgebiet zwischen Nenzing und Beschling unterhalb der Ruine Ramschwag befindliche Riedgebiet, wurde bereits im Jahre 1420 urkundlich als „Blydayglen“ erwähnt, was soviel wie „sumpfige Wiesen“ bedeutet. In der Sage „Der letzte Ramschwager“ wird anlässlich der Zerstörung der Ruine Ramschwag gar von einem Mann berichtet, der mitsamt seinem Hund in der Badaila schwimmend einen See überquert, um den wütenden Bauern zu entrinnen. Im Jahr 1540 wurde ein für die damalige Zeit bauliches Großprojekt in Angriff genommen. Von der Badaila aus wurde eine ca. 500 m Wasserleitung nach Beschling zu einem der Vaistlischen Höfe gelegt. In der Zwischenzeit ist das ehemalige Sumpfgebiet zu einem Ried ausgetrocknet.

Dieses zeichnet sich jedoch als spezielles natürliches Kleinod mit großer pflanzlicher Artenvielfalt aus und wird deshalb im Rahmen des Projekts „Bergheimat“ unter besonderen landschaftlichen Schutz gestellt. Bis 1870 wurde an den Südhängen der Badaila Weinbau betrieben. Das riedartige Wiesengelände am Fuß der Ruine Ramschwag weist aber auch sportliche Bezüge auf. Am Abhang zwischen der Ruine und der Badaila wurde im Jahr 1947 eine Skisprungschanze errichtet, die im Dezember 1948 nach 1 200 Arbeitsstunden und mit Geldmitteln von 12 000 Schilling eröffnet werden. Bis 1969 fanden insgesamt sechs Springen statt, die von bis zu 3 000 Zuschauern besucht wurden, die Sprünge bis zu 50 m Weite bewundern konnten. Seit 1984 existiert nunmehr der rührige und sportlich und sozial engagierte Hobbyfußballverein „Badaila-Kicker“ in Nenzing, deren Gründungsmitglieder ebendort ihrem liebsten Hobby frönten und noch heute mit ihrem Schlachtruf „Badaila! Badaila! Sumpf! Sumpf! Sumpf!“ humorvoll an längst vergangene Zeiten erinnern.


Thomas Gamon

Straße: Bodawingert
 
Auch der Flurname „Bodawingert“, der  heute einer Straße oberhalb des Beschlinger Martinskirchleins seinen Namen verleiht, ist mit dem Weinbau aus früheren Zeiten eng verknüpft. Etwa bis zum Ende des 19. Jahrhunderts wurden im Wingert, was mit  „Weinberg“ gleichzusetzen ist, Rebstöcke angebaut. Nicht nur an den begünstigten, sonnig gelegenen Hängen Beschlings, sondern auch im Bereich „Fingaweg“ (Finga = Weinberg) und an den südseitig gelegenen Hängen der oberen Bazulstraße wurde schon seit etwa 1550 Wein angebaut.

Josef Köppl schreibt noch im Jahr 1936, die älteren Leute würden sagen, früher habe man Wein getrunken wie heute den Most. Massive Erkrankungen an den Rebstöcken und arge Unwetter sollen für die Einstellung des Weinbaus gesorgt haben. Dazu kommt auch die Einfuhr von Weinen z.B. aus dem Südtirol, die durch den Eisenbahnbau wesentlich erleichtert wurde.

Thomas Gamon




  Plan Bodawingert

Nenzinger „Gmach“ oder Heubarga
 










Nenzinger „Gmach“ oder Heubarga

In der Katastermappe aus dem Jahr 1857 sind 940 „Gmach“oder „Gmächle“, also Heuhütten bzw. Heubargen, in unserem Gemeindegebiet verzeichnet. In ihnen wurde das Heu gelagert, das von den teilweise steilen bis sehr steilen Hängen im Süden der Wohnbereiche von Nenzing in mühevoller Arbeit eingebracht werden konnte.

Heute haben diese Bauwerke aus Holz ihre Funktion weitestgehend verloren. Sie scheinen keine Zukunft mehr zu haben und ihre Zahl ist stark abnehmend.
Über die Geschichte der Wohnbereiche und der Alpen von Nenzing sind immer wieder Publikationen erschienen, diese spezielle Wirtschaftsform bzw. ihre Eigenart wurde aber noch nie näher beleuchtet oder beschrieben.
Aus diesem Grund hat sich das Archiv der Marktgemeinde Nenzing das Ziel gesetzt, diese Bauwerke mit den dazu gehörenden „Magerheubergen“ auf ihre geschichtliche Bedeutung zu untersuchen.
Einen Einstieg in diese Thematik bildete ein Erzählcafe zu diesem Thema. Die Erinnerungen der Bevölkerung und hier vor allem der Bauern an diese frühere Bewirtschaftungsform bilden mangels schriftlicher Quelle einen wichtigen Zugang zu den nur in Nenzing so genannten „Gmach“ oder „Gmächle“ , die heute mehr und mehr von der Bezeichnung Heubarga überlagert wird. An diesem Abend wurde uns u.a. erzählt, dass sich Bauern hier wochenlang aufgehalten haben, im Heu geschlafen haben und jeden Tag mit Lebensmitteln von einem weiblichen Familienmitglied versorgt wurden. Die Gehzeit betrug ein bis zwei 2 Stunden bei einem Höhenunterschied von bis zu 500 m.
Sehr aufschlussreiche Informationen über die Lage und Zahl der Bauwerke finden wir in der Katastermappe aus dem Jahre 1857. Alle Objekte dieser Art  wurden auf das heutige Luftbild übertragen und ermöglichen einen Vergleich mit dem Ist-Zustand von heute. Die Erfassung und Beschreibung aller noch bestehender Heuhütten würden unsere Möglichkeiten übersteigern.

Daher werden nun 8 – 10 Gebäude ausgewählt, die in Bezug auf Alter, Bauform und Geschichte als möglichst repräsentativ erachtet werden und diese spezifische Bewirtschaftungsform beleuchten können. Die Bauuntersuchungen werden von DI Raimund Rhomberg und Dr. Klaus Pfeifer (Dendrochronologe) für das heurige Jahr durchgeführt und versprechen interessante Ergebnisse.
Es scheinen sich im Allgemeinen vier Bautypen heraus zu kristallisieren: Die erste Form ist die einer kleinen Heuhütte, ca. 3x3 m Grundfläche. Diese stehen meist am unteren Ende eines schmalen, aber sehr steilen „Magerheuberges“.
Bei der zweiten Bauform handelt es sich um eine typische Heuhütte, wie sie überall zu finden ist und die dritte Form unterscheidet sich dadurch, dass dieser Bautyp einen Unterstall hat. Die vierte Bauform ist augenfällig anders gebaut, ihre vier Ecken sind gemauert.
Die Ergebnisse und Schilderungen werden später in Buchform (Schriftenreihe Nenzing) vom Archiv der Marktgemeinde Nenzing herausgegeben werden.


Thomas Gamon